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Ägypten

In der Totenverehrung – staatlicher Kult und persönliche Frömmigkeit – zeigt sich, wie die Ägypter in vielerlei Gestalt das Vorhandensein göttlicher Kräfte fühlen. Mit Bitt-, Dankstelen und Schutzamuletten stellt sich eine bis heute bewunderte Gebrauchskunst vor. Vom Auferstehungsglauben der Ägypter zeugen Götterfiguren, Seelendarstellungen und immer wieder der geflügelte Skarabäus, ein Bild des Sonnengottes Re und Symbol neuen Lebens im Jenseits.

Den Sarkophag mit der Mumie einer jungen Frau aus der Zeit römischer Herrschaft entdeckten ungarische Archäologen in Gamhud, südlich von Kairo. 1913 erwarb Pater Maternus Jungmann aus Werl ihn als Lehrobjekt für seine Schüler im Internat der Franziskaner in Vlodrop/NL. Von dort gelangte er zur Eröffnung des Museums nach Werl.