Tibet

Leben mit den Göttern

Vor über tausend Jahren kam der Buddhismus aus Indien nach Tibet, das Land der Bö. Hier vermischte er sich mit Elementen der einheimischen Tradition. Kult-, Alltags- und Gebrauchsgerät sind in der 2001 neu eröffneten Ostasienabteilung im Untergeschoss des Museums präsent. Aus den Sammlungen des verstorbenen Soester Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Majonica und der Tibetreisenden Pfarrer Hans-Jürgen Kalbers aus Menden, sowie von Msgr. Rudolf Hagedorn aus Dortmund stammen die religiösen buddhistischen Bronzen, die farbigen, in Seide gefassten Hängebilder – Ausdruck allgegenwärtiger Heiligenverehrung. Wallfahrtsgerät und Reiseutensilien für den frommen Pilger zeigen die Bedeutung der Religion im Leben des gläubigen Buddhisten.